Arbeit in der Pflege: Wissenswertes rund um den Job

Schon gewusst? Die Arbeit in der Pflege, bzw. Pflegeberufe haben bei uns eine gar nicht  so lange Historie, wie viele glauben. Wurde früher jemand zum Pflegefall, wurde die Pflege der Kranken hauptsächlich durch Familienmitglieder ausgeführt – nicht etwa durch ausgebildete Pflegekräfte oder Pflegepersonal wie wir es heute kennen.

Das änderte sich lange Zeit nicht, bis es die ersten christlichen Einrichtungen gab, die sich um Kranke, Aussätzige und Pflegebedürftige kümmerten. Einen wichtigen Grundstein für die heutige Arbeit in der Pflege, legte Theodor Fliedner, der in Düsseldorf-Kaiserswerth als Gemeindepfarrer tätig war. Ihm war es ein großes Anliegen, dass auch benachteiligten Menschen geholfen wird. Er gründete 1836 die Kaiserswerther Diakonie, die sich auf die Fürsorge von Strafgefangenen, die Kranken- und Altenpflege sowie die Bildung und Erziehung von Kindern spezialisierte.

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Florence Nightingale – eine Frau mit Pflegeberufung.

Eine Schülerin in Kaiserwerth, die ein großes Stück Pflege-Geschichte geschrieben hat, war Florence Nightingale. Die Krankenschwester gilt bis heute als Pionierin des Pflegewesens und hat einen großen Einfluss darauf gehabt, wie sich die Arbeit in der Pflege weiterentwickelt hat.

Sie trug den Beinamen „Die Dame mit der Lampe“. Denn sie sah auch noch spätnachts nach ihren Patienten. Für damalige Verhältnisse und die Arbeit in der Pflege war das eher eine Ausnahme.

Darüber hinaus war sie auch als Autorin tätig und verfasste verschiedene Werke, welche die Arbeit in der Pflege reformierten. Zu ihren bekanntesten Schriftstücken gehören „Notes on Nursing“ und „Notes on Hospitals“.

Theodor Fliedner

Theodor Fliedner

Arbeit in der Pflege – Arbeit aus Leidenschaft.

Doch wer war die Frau, die Arbeit in der Pflege als Lebensaufgabe sah? Florence Nightingale wurde 1820 in Florenz geboren und stammt aus wohlhabenden Verhältnissen. Schon früh war für sie klar, dass sie in der Pflege arbeiten wollte. Ihre Eltern waren zunächst dagegen, dass sie sich als Pflegekraft ausbilden lässt. Wäre es nach ihnen gegangen, hätte Florence Nightingale geheiratet, anstatt die Arbeit in der Pflege auszuüben. Doch Florence Nightingale blieb beharrlich und konnte ihre Eltern schließlich nach mehreren Versuchen überzeugen, dass sie ihr Leben voll und ganz der Arbeit in der Pflege widmen wollte. So ging es für Florence für drei Monate lang nach Kaiserswerth, wo sie hospitieren durfte. Dort lernte sie wichtige Grundlagen der Krankenpflege: Sie lernte, wie man Medikamente herstellt, wie Wunden zu versorgen sind, half bei Operationen und begleitete auch sterbende Patienten bis zum Schluss – auch ein Teil der Arbeit in der Pflege von damals.

Florence Nightingale

Florence Nightingale

Engagement in der Pflege, das bis heute unvergessen bleibt.

Popularität erhielt sie während des Krimkrieges, als sie sich mit 38 weiteren Krankenschwestern um die Genesung verwundeter britischer Soldaten kümmerte. Es war ihr außerdem ein großes Anliegen, die schlechten hygienischen Zustände zu verbessern und somit weiteren Krankheiten vorzubeugen.

Florence zu Ehren, erinnert heutzutage der Internationale Tag der Pflegenden am 12. Mai, an sie und ihren Einfluss, ihr Engagement und Ihre unermüdliche Arbeit in der Pflege. Wir von flexomed feiern diesen Tag natürlich auch. Denn wir schätzen jeden, der mit Herz und Engagement einen Pflegeberuf ausübt und auch nicht davor scheut, neue Wege zu gehen. Bei uns führen diese zum Beispiel zu flexiblen Arbeitsmodellen, übertariflichen Vergütungen, einem umfangreichen Weiterbildungsangebot und Urlauben, die länger dauern dürfen, als üblich.

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